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Monitoring-Effekt-Studie für Wischproben in Apotheken (MEWIP)

Monitoring-Effekt-Studie für Wischproben in Apotheken (MEWIP)

Laufzeit:     01.02.2004 – 31.10.2008

Programm: Förderung durch finanzielle Mittel der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)

Zusammenfassung

Primäres Ziel der MEWIP-Studie war die Ermittlung der Umgebungsbelastung mit Zytostatika in zubereitenden Apotheken mittels Umgebungsmonitoring. Darüber hinaus sollte der Einfluss des Monitorings auf das Problembewusstsein der Apotheken, die Bereitschaft zur Verbesserung der Arbeitsabläufe und indirekt eine mögliche Absenkung des Kontaminationslevels bereits im Verlauf der Studie untersucht werden. Mittels Korrelationsanalysen zwischen Messwerten und Angaben zur Arbeitsweise wurde Freisetzungs- und Expositionsmechanismen untersucht und die für ungewollte und unbemerkte Kontaminationen besonders kritischen Arbeitsschritte aufgedeckt. Das Projekt diente auch der Bereitstellung einer belastbaren Datenbasis zur Bewertung der Kontaminationen bis hin zur Festlegung von Richtwerten.

Mit 130 von zu dem Zeitpunkt geschätzten 800 Betrieben waren in der MEWIP-Studie rund 16 % der in Deutschland mit der Zytostatikazubereitung beschäftigten Apotheken vertreten.

Von den 1.269 berücksichtigten Wischproben waren insgesamt 774 (61 %) positiv, d. h. es ließ sich mindestens eine der acht Substanzen nachweisen. Die gemessenen Belastungswerte erstrecken sich über einen Bereich von sechs Zehnerpotenzen.

Cyclophosphamid war mit 37% auf den untersuchten Flächen am häufigsten nachweisbar, gefolgt von Gemcitabin (32%), 5-Fluorouracil (31%) und Ifosfamid (21%). Diese Substanzen machten auch den weitaus überwiegenden Teil (95 %) der mengenmäßigen Flächenbelastung aus.

Anhand des zeitlichen Verlaufs der Belastungslevel im Vergleich zweier Studiengruppen lässt sich ein Effekt des Monitorings nachweisen. Dies gilt für die Abnahme der Anzahl positiver Wischproben beim Vergleich des 1. und 5. Zyklus der Studiengruppen.

Da für cmr-Arzneistoffe weder Grenzwerte noch verfahrens- und stoffspezifische Kriterien (VSK) existierten, dienten die 90. Perzentile der MEWIP-Studie als substanzspezifische Orientierungswerte, woraus sich in Folge ein substanzunabhängiger Orientierungswert von 0,1 ng/cm² abgeleitet hat. Das Wischprobenmonitoring hat sich als routinetauglich und zur indirekten Verbesserung des Arbeitsschutzes im Sinne der Gefahrstoffverordnung geeignet erwiesen.

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